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Die ersten Kontakte zwischen Kap Verde und der Steiermark wurden im September 1981 auf einer Tagung in Amsterdam geschlossen, die von Regierungsvertretern der kapverdischen Inseln veranstaltet wurde. Dr. Heinz Grabler, vom Informationsdienst für Entwicklungspolitik und Herr Mag.
Wolfgang Pumpernig, der damalige entwicklungspolitische Referent der Steiermärkischen Landesregierung waren die ersten Vertreter Österreichs.

Die ersten Kontakte initiierten vorerst den Aufbau einer österreichischen Biogasanlage auf der Staatsfarm Justino Lopez durch DI Foidl, einem Steirer. Nach dieser ersten Intensivierung der Entwicklungskooperation zwischen Österreich und Kap Verde wurde vom Bezirkshauptmann von Santa Cruz, Herrn Adelino Sousa an DI Foidl der Wunsch herangetragen, für die Bezirksstadt Pedra Badejo mit ca. 4500 Einwohnern eine Partnerschaft in der Steiermark zu vermitteln. DI Foidl ersuchte daraufhin Mag. Pumpernig mit steirischen Bezirkstädten diesbezüglich Gespräche zu führen. Der damalige Bürgermeister der Stadt Leibnitz, Ing. Hans Stoisser, zeigte sich sehr interessiert und es wurden Überlegungen über die Form der Zusammenarbeit zwischen Pedra Badejo und Leibnitz angestellt.

Im Dezember 1982 reiste der Sohn von Ing. Stoisser, Hans Georg, ein Volkswirt, nach Pedra Badejo, um erste Erkundigungen über mögliche Projekte einzuholen. In Gesprächen mit dem Delegado do Governo Santa Cruz (Bezirkshauptmann) wurde ein Grundkonzept über ein mögliches Partnerschaftsabkommen verfasst. Am 3. Mai 1983 konstituierte sich der "Verein Städtefreundschaft Pedra Badejo - Leibnitz" in Leibnitz. Zum Obmann wurde Ing. Stoisser gewählt. Der Projektschwerpunkt liegt in der Förderung des Kleingewerbes, um die Emigrationsrate zu senken.

Das Vereinsmotto lautet: Hilfe zur Selbsthilfe.

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TN 81"Hilfe zur Selbsthilfe - das ist das Motto unseres Vereins seit über 30 Jahren!
Verein Städtefreundschaft Pedra Badejo-Leibnitz